Sehenswürdigkeiten im Vorbeigehen
Krantor
In der Nähe des Krantores stand früher ein hölzerner Kran zur Entladung der Schiffe, der von Menschen durch Laufräder angetrieben wurde. Ein Modell steht im Rheinmuseum.
Brunnen des hl. Nikolaus
Vor dem Rathaus, am Geistmarkt, steht der Brunnen des hl. Nikolaus. Dieses Bronze-Kunstwerk wurde nach Plänen von Werner Liesbrock von der Kolpingwerkstatt Emmerich geschaffen.
Geistmarkt
Der Geistmarkt liegt im Stadtkern von Emmerich am Rhein. Erstmals wird der Name „Geest“ des höher gelegenen Bereichs im Jahre 1349 genannt. Er diente einst dem Wochenmarkt. Heutzutage finden hier die Stadtkirmes und traditionelle Schützenparaden statt.
Steinstraße
In der Steinstraße 15 – 19 befinden sich Häuser, die den zweiten Weltkrieg überstanden haben und unter Denkmalschutz stehen. Die Namen „de wette Telder“ und „zum goldenen Pfau“ sind ein Hinweis auf die Namensgebung anstelle der heute üblichen Hausnummern.
Alter Markt
Der Alte Markt wird wegen seiner Backsteinpflasterung im Volksmund auch „Roter Platz“ genannt. Hier schmückt ein Brunnen das Stadtbild. Dargestellt ist ein Fährmann auf einer Säule. Dieses Kunstwerk wurde von Dieter von Levetzow geschaffen (Plastik: Bronze, Brunnen: Stein; November 1989).
von Holland Hof
Das auffällige Gebäude mit dem hohen Treppengiebel auf dem Alten Markt ist der Hof von Holland. An dieser Stelle hat bis Anfang des 15. Jahrhunderts das erste Rathaus der Stadt gestanden. Später entstand hier ein Patrizierhaus, in dem im 19. Jhd. das erste Hotel der Stadt eingerichtet wurde.
Pegelhäuschen
Das Pegelhäuschen ist ein kleines Häuschen mit einer großen Uhr, die den Emmericher Pegel anzeigt. Die Uhr ist so groß, dass sie von den vorbeifahrenden Schiffen aus gelesen werden kann. Ein Text neben dem Häuschen erklärt, wie die „Uhr“ gelesen werden muss.
Brunnen Nonnenplatz
Vor dem PAN kunstforum, auf dem Nonnenplatz, befindet sich ein Brunnen, der die von Wasser umfluteten fünf Erdteile darstellt. Er wurde geschaffen vom Künstler Waldemar Kuhn, der maßgeblich an der Gestaltung des wiederaufgebauten Kirchturmes von St. Aldegundis mitgewirkt hat.
Lebensbaum
Im Verbindungsteil zum Rathauserweiterungsgebäude steht die Keramik-Plastik „Lebensbaum“ von Rosemarie Nöcker. Sie besteht aus gebranntem Ton mit Glasur, die Ringe sind mit Gold glasiert (November 1983).
Kriegerdenkmal
Das Kriegerdenkmal im Rheinpark wurde nach einem Entwurf von Prof. Wilhelm Kreis aus Düsseldorf errichtet und am 22.06.1913 zum Denkmal an den Krieg 1870/71 vom damaligen Bürgermeister Dr. Langen enthüllt.
Glasfenster im Emmericher Zollamt
Das Glasfenster im Emmericher Zollamt, Rheinpromenade 1, stammt aus dem Jahre 1954 und wurde von Georg Meistermann (1911-1990) erschaffen.
Skulptur „Toleranz“
Am Ende der Einkaufsstraße/ Ecke Kleiner Löwe sehen Sie seit Juni 1993 die Skulptur „Toleranz“, geschaffen vom togolesischen Bildhauer und Maler El Loko (Material: Drahtgeflecht, Figur aus Baustahl)
Löwenbrunnen
Am Großen Löwen befindet sich der „Löwenbrunnen“, eine mit Bildreliefs der Emmericher Geschichte geschmückte, bronzene Brunnensäule mit gemauerter Schale, geschaffen von der Emmericher Kolpingwerkstatt.
Brunnen (Elten)
Unmittelbar am Eltener Marktplatz, vor der St. Martinus-Kirche, befindet sich ein wunderschöner Brunnen aus Stein mit Figuren aus Bronze, die beinahe „lebensecht“ Eltener Marktbesucher dargestellt. Der Brunnen wurde von Nikolaus Knupfer entworfen, von der Emmericher Kolpingwerkstatt gefertigt und im Mai 1991 seiner Bestimmung übergeben.
Naturschutzgebiet Knauheide (Elten)
Das Naturschutzgebiet Knauheide nördlich von Elten in der Nähe der E 36 gelegen, begeistert jeden Botaniker. Hier findet er noch manche selten gewordene Pflanze, u.a. sogar einige Orchideenarten.
