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Grenzwall

Nach ungefähr 300 bis 400 m seht ihr auf der rechten Seite einen merkwürdigen kleinen Graben mit einem Wall entlang des Weges. Das ist ein alter Grenzwall. Diesen Grenzwällen werdet Ihr in der Üfter Mark noch häufiger begegnen. Sie rühren aus der Zeit vor 100 bis 200 Jahren als der Wald noch aufgeteilt war, in ein so genanntes Gemengelager oder in Gemarkungen. Damals hat jeder Eigentümer seine Parzelle scharf abgegrenzt und machte sich sogar die Mühe, einen Graben zu ziehen und einen Wall aufzuhäufen, den man dann oft noch bepflanzte, z.B. mit Eichensamen aus dem Wald. Heute sind die Eichenbäume auf den Wallanlagen sehr gut zu erkennen und bis heute kann man nachvollziehen, wem das Waldstück einst gehörte.

 

Übersichtskarte "Ameisenpfad"